
SWB Energie und Wasser stattet Jugendmannschaften mit Trikots und Bällen aus. Segel und Football-Helme für die Exoten. Fußballfest mit Übertragung auf mobiler Großleinwand
Das war ein Geburtstag, von dem noch lange gesprochen wird. Mit einer WM-Party im Baseballstadion in der Rheinaue hat SWB Energie und Wasser am Sonntag, 13. Juni, die fünfte Auflage der Sportförderaktion „Immer am Ball“ zelebriert. Rund 1.000 Gäste feierten mit den 19 Gewinner-Teams ein Fußballfest, das am Abend durch den 4:0-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft gegen Australien gekrönt wurde. Sportler und Ehrengäste fieberten mit – live via Großleinwand auf einem Video-Truck.
Auf der Bühne des Lkws überreichten SWB-Geschäftsführer Peter Weckenbrock und Litsa Papalitsa vom General-Anzeiger in der Pause zwischen den beiden Spielen der deutschen Gruppe die Preise. Die meisten der 19 Sieger-Teams erhielten je einen kompletten Satz Trikots und Spielbälle in hochwertiger Qualität. Besondere Aufmerksamkeit erlangten die Exoten unter den Ausgezeichneten: So wurde die Bühne flankiert von zwei Ausbildungsbooten des Yachtclubs Mittelrhein mit den neuen SWB-Segeln. Imposant war auch der Auftritt der Football-Mannschaft „Bonn Gamecocks“. Die frischgebackenen Aufsteiger in die Junioren-Bundesliga empfingen nagelneue Football-Helme.
Der Jury von General-Anzeiger, Sport- und Bäderamt und SWB Energie und Wasser war es nicht leicht gefallen, aus den Einsendungen die 19 Sieger auszuwählen. GA-Prokuristin Litsa Papalitsa sagte: „Man sollte meinen, dass sich nach fünf Jahren irgendwann die Vorschläge wiederholen.“ Dies sei aber nicht der Fall gewesen: „Wir freuen uns jedes Mal neu über die Kreativität.“ Peter Weckenbrock verdeutlichte, dass es in den Bewerbungen eben nicht reicht zu sagen: Wir brauchen neue Trikots. „Man muss eine Geschichte erzählen“, sagte der Geschäftsführer von SWB Energie und Wasser. So hatten zum Beispiel die Sportler des Turnvereins Bonn einen Film gedreht und eingereicht. Andere gestalteten bunte Collagen, wieder andere wiesen mit witzigen Fotoserien auf ihre materielle Notsituation hin.

Moderator Stephan Unkelbach von Radion Bonn/Rhein-Sieg wollte wissen, warum sich SWB Energie und Wasser derart für den Jugendsport einsetzt. Peter Weckenbrock antwortete, Strom und Gas gelangten unbemerkt in die Häuser und Wohnungen der Menschen. „Wir sind bei Ihnen, ohne dass Sie es merken“, sagte er dem Publikum. Die „Immer am Ball“-Party sei eine günstige Gelegenheit, „um uns zu zeigen“. Weckenbrock betonte, dass die Jugendarbeit in den Sportvereinen wichtige gesellschaftliche und soziale Tugenden vermittle. Zum Beispiel nachhaltiges Denken, Kreativität und Teamgeist. SWB Energie und Wasser sehe sich als städtisches Bonner Unternehmen in der Pflicht, diesen wichtigen, aber oft vernachlässigten Bereich zu unterstützen: „Wir sind Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge – dazu gehört auch der Jugendsport.“
Im Anschluss wurden alle Teams auf die Bühne gebeten. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig das Engagement ist. Fußballvereine wie VfL Lengsdorf, 1. SF Brüser Berg oder SV Ennert Kündighoven leben die Integration. Die F2-Jugend von Hertha Buschhoven ertrommelte auf den Weihnachtsmärkten in Bonn und Buschhoven Geld für ein Schulprojekt in Ghana. Der SV Buschdorf will beim Neu- und Umbau der Sportanlage auf Sonnenergie setzen und das Klima schonen. Der Leichtathletik-Verein Bad Godesberg macht aus der Stadion- und Hallen-Not eine Tugend und trainiert im Wald – und das auch noch sehr erfolgreich.

Unter den Gästen befanden sich auch viele heimische Unternehmer, die bisher bereits auf der Blauen Couch Platz genommen haben, um für die Imagekampagne „Wir für hier“ zu werben. Zum Beispiel der Bonner Sanitärmeister und Solartechniker Markus Schumacher. „Ich finde das schon sensationell, was die Stadtwerke hier auf die Beine gestellt haben.“ Auch das Bild der Großleinwand sei überraschend gut: „Gestochen scharf.“ Da guckten auch die ehemaligen Siegervereine gerne im Großrudel zu, zum Beispiel der BSV Roleber. Trainer Max Nett schwärmte, dass nicht nur das Public Viewing für die Vereine kostenlos sei, sondern auch Essen und Getränke. Und natürlich das gute Wahnbachtalsperrenwasser vom Wasserwagen. Das Wasserwagen-Team war sich schon am Nachmittag sicher, dass die Deutschen gewinnen würden. 2:0 etwa tippte Servicemitarbeiterin Lea Poetes. Dass Lahm, Schweini und Co. siegen, hatten übrigens alle Gesprächspartner der „Immer am Ball“-Redaktion getippt. Nur die Höhe des Sieges nicht.
Auf dieser Homepage werden im Laufe der kommenden Saison auch die einzelnen Siegerteams porträtiert. Hier haben die Nachwuchssportler ein Forum, um über ihre Arbeit zu berichten. (sst)